Zu Besuch im Fossmineum in Ortenberg-Selters

FDP vor OrtKultur2. März 2020

Hahn: Schulen sollten dieses Wissenschafts- und Kulturangebot nutzen

Der hessische FDP-Landtagsvizepräsident Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn war zusammen mit dem ehrenamtlichen FDP-Kreisbeigeordneten Wolfgang Patzak zu Besuch im Fossmineum in Ortenberg-Selters.

In den Kellerräumen des eigenen Wohnhauses haben die Eheleute Gerda und Wolfgang Wilhelm ein eigenes Museum eingerichtet, in dem Fossilien und Mineralien ausgestellt werden, Wolfgang Wilhelm berichtete den Liberalen, dass das Museum aus einer eigenen Sammelleidenschaft entstanden ist; das älteste Exponat sei rund 380 Millionen Jahre alt.

„Die Exponate haben wir selbst gesucht und ausgegraben“, erzählte Wolfgang Wilhelm. Durch ganz Deutschland sei das Ehepaar gereist, um nach geeigneten Sammelstücken zu suchen. Um bei der Suche auch wirklich fündig zu werden, benötige man Erfahrung, meinte Wilhelm: „Man muss die Gesteinsschichten lesen können“. In seinen Anfängen sei auch er oftmals mit leeren Händen zurückgekehrt.

Auf die Nachfrage des heimischen FDP Landtagsabgeordneten Hahn, inwiefern die umliegenden Schulen einen Besuch des Museums in den Schulalltag einbinden, bedauerte Wilhelm, dass leider erst eine Schulklasse im Fossmineum zu Gast gewesen sei. Er wünsche sich viel mehr Schüler auch aus der Schule Konradsdorf, die sich über die Erdgeschichte auch in der heimischen Wetterau und im Vogelsberg mit Hilfe der zahlreichen Exponate informieren wollen.

„Das Fossmineum in Ortenberg-Selters ist etwas Außergewöhnliches. Ein sammelfreudiges Ehepaar hat einen Ort geschaffen, an dem man Zeugnisse des vergangenen Lebens der Erdgeschichte hautnah ansehen kann. Das Angebot, auch Schulklassen vor Ort über Fossilien und Mineralien zu informieren, sollte regelmäßig angenommen werden“, sagte der FDP-Politiker Hahn bei seinem Besuch.

Der ehrenamtliche FDP-Kreisbeigeordnete Patzak ergänzte: „In Ortenberg-Selters werden die Besucher zu einer Zeitreise in unsere Erdgeschichte eingeladen. Mit dem Museum wurde ein tolles weiteres Kulturangebot in unser Region geschaffen.“