Wirtschaftliche Entwicklung im Ostkreis zeigt Trendwende

Wirtschaft19. März 2020

Hahn: Flächendeckender Ausbau der digitalen Infrastruktur muss auch in der Wetterau höchste Priorität haben

Der hessische FDP-Landtagsvizepräsident Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn war mit den Mitgliedern des FDP-Kreisvorstandes, Roger Götzl und Dr. Markus Schmidt, bei der in Friedberg ansässigen Wirtschaftsförderung Wetterau zu Gast.

Die Aufgabe der Wirtschaftsförderung ist es, den Wirtschaftsstandort Wetterau als zukunftsfähigen und nachhaltigen Standort für Unternehmen und Beschäftigte zu entwickeln.

Die Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung, Bernd-Uwe Domes und Klaus Karger, berichteten zusammen mit dem Projektmanager Oliver Schmidt den Liberalen über die derzeitige Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Wetterau. „Eine gute gesamtwirtschaftliche Lage hat dafür gesorgt, dass die Dynamik der Beschäftigungsentwicklung im östlichen Teil des Wetteraukreises stärker ist als im südlichen“, sagte Bernd-Uwe Domes. Viele Familienunternehmen würden auch den östlichen Teil als positiven Standort für das eigene Unternehmen wahrnehmen. Sei die Entwicklung der Beschäftigten am Arbeitsort in den Jahren vergangenen Jahrzehnten im Ostkreis überwiegend negativ gewesen, stelle sich seit 2010 in nahezu allen Kommunen ein positiver Entwicklungsverlauf dar.

„Noch immer gibt es im Ostkreis viel Verbesserungspotenzial, beispielsweise hinsichtlich der ärztlichen Versorgung, der digitalen Infrastruktur oder des öffentlichen Personennahverkehrs. Es ist aber sehr erfreulich, dass die wirtschaftliche Entwicklung auch im Ostkreis positiv verläuft. Um die Potenziale des Ostkreises zukünftig auszuschöpfen, ist es wichtig, dass die vorhandenen Probleme schnell angegangen werden. Dazu zählt auch ein schneller Ausbau der Niddertalbahn“, so die FDP-Kreisvorstandsmitglieder Roger Götzl und Dr. Markus Schmidt.

„Das Rückgrat unserer Region sind familien- und inhabergeführte Unternehmen“, sagte Klaus Karger zu den Liberalen. Die künftige Herausforderung sei der Region sei die Bewältigung des Fachkräftemangels und der Digitalisierung. Man müsse die Wetterau als bedeutenden Entwicklungsraum in der dynamischen Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main profilieren.

Der FDP-Politiker Hahn, der auch im Wetterauer Kreistag sitzt, sagte bei seinem Besuch: „Der digitale Fortschritt verändert unser Privatleben, unsere Arbeitswelt und unsere Wirtschaft. Damit alle von den Chancen der Digitalisierung profitieren können, muss der flächendeckende Ausbau der digitalen Infrastruktur mittels Glasfasertechnologie auch in der Wetterau höchste Priorität haben, denn eine leistungsfähige digitale Infrastruktur hat sich zu einem wichtigen Standortfaktor für Unternehmen entwickelt.“