Tourismus GmbH um endlich in die Wirtschaftsförderung integriert werden
„Die Begrenzung der Zahl der Gesellschafter bei der Wetterauer Touristik kann nur ein erster Schritt sein. Am Ende muss die Eingliederung in die Wirtschaftsförderung Wetterau stehen. Nur durch die Bündelung ähnlicher Themen und Fördermöglichkeiten wird auch die Touristik in der Wetterau wieder Aufwind erfahren”, so der Vorsitzende der Fraktion von FDP/Volt, Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn. Mit dieser Reaktion auf den Vorschlag von Landrat Weckler greife man eine Idee auf, die bereits im Sommer 2025 von der FDP in den Kreistag eingebracht wurde.
Hahn erinnerte daran, dass auch die Wirtschaftsförderung Wetterau im Frühjahr 2025 organisatorisch neu aufgestellt wurde. Auch dort hat der Wetteraukreis inzwischen die zentrale Gesellschafterrolle inne. „Wir hoffen, dass diese Umstrukturierungen strategisch bewusst vorgenommen wurden. Dann wäre die Zusammenlegung jetzt der letzte logische Schritt”, so der Fraktionschef.
„Wir erinnern gerne daran, dass der Wetteraukreis mit seinen touristischen Leuchttürmen viel offensiver in die Öffentlichkeit gehen muss. Wir sind mit unserer Lage und unseren historischen Orten gesegnet – von den Kelten über die Römer bis in die Neuzeit. Sowohl der Limes als auch die Keltenwelt sind weit über die Kreisgrenzen hinaus bekannt. Gleiches gilt für die zahlreichen Klöster und Burgen, von Konradsdorf bis Münzenberg und von Friedberg bis zu den besonderen Jugendstil-Ensembles in Bad Nauheim. Das alles muss und kann viel professioneller vermarktet werden”, so Andrea Rahn-Farr als zuständige Fachsprecherin.
„Mit der Initiative des Kreisausschusses zur Vereinfachung der Gesellschafter Struktur ist die Voraussetzung zu der notwendigen Zusammenlegung der TourismusRegion Wetterau GmbH TRW mit der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Regionalentwicklung im Wetteraukreis mbH WiReg geschaffen. Diese sollte noch 2026 abgeschlossen werden.“
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