Sommerfest der FDP mit Generalsekretär Matin Hagen in Bad Nauheim
Zu ihrem traditionellen Sommerfest auf dem Goldstein in Bad Nauheim haben sich die Liberalen aus der Kurstadt und dem gesamten Wetteraukreis am vergangenen Sonntag getroffen. Trotz anhaltender Hitze fanden sich über 70 Personen ein. Unter ihnen waren auch die hauptamtliche Kreisbeigeordnete Marion Götz, die Frankfurter Wirtschaftsdezernentin Stephanie Wüst, der Vizepräsident des Hessischen Landtags René Rock (FDP), der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Landtagsfraktion Oliver Stirböck sowie der ehemalige Landtagsvizepräsident Wolfgang Greilich, der FDP-Bezirksvorsitzende Rhein-Main Ernestos Vavroussis und das FDP-Bundesvorstandsmitglied Elias Shieh.
„Wir freuen uns sehr, dass unser neuer Generalsekretär Martin Hagen den Weg in die Wetterau sogar mit der Bahn gefunden hat. Ich habe nur eine kurze Mail nach Berlin schicken müssen“, so der Vorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion, Dr. h. c. Jörg-Uwe Hahn, der Hagen bereits aus der gemeinsamen parlamentarischen Arbeit in Hessen und Bayern kennt.
Martin Hagen machte deutlich, dass das wichtigste Thema für Wolfgang Kubicki und ihn die Wirtschaftspolitik sei. „Außer Ankündigungen bekommen CDU und SPD nichts hin, was der deutschen Wirtschaft wirklich hilft. Wir brauchen wieder Wirtschaftswachstum. Das geht nur mit mehr Freiheit für unternehmerisches Handeln, einer geringeren Steuerbelastung für jeden Bürger und jeden Betrieb sowie einem ernsthaften Bürokratieabbau in Deutschland und Europa. Wir dürfen uns nicht von den hilflosen Erklärungen von Merz und Klingbeil blenden lassen, die Auswirkungen von Kriegen und weltweiten Krisen machten uns zu schaffen. Damit haben alle OECD-Staaten zu kämpfen – nur Deutschland steht in der aktuellen Aufstellung auf dem allerletzten Platz“, hob der FDP-Generalsekretär hervor.
Hagen machte deutlich, spätestens seit der Bemerkung von Friedrich Merz, nach der Baden-Württemberg-Wahl sei die FDP tot, sei er überzeugt: „Wir werden es schaffen. Bisher war ja wirklich jede Ankündigung von Friedrich Merz falsch!“, so seine augenzwinkernde Begründung.
Man habe sich als FDP Wetterau für das richtige Team eingesetzt, das nun das inhaltliche Profil der Partei mit klaren liberalen Freiheitsthemen schärfe, erklärte der FDP-Kreisvorsitzende Jens Jacobi.
Julius Ulowetz und Paula Preiß hoben aus Sicht der Bad Nauheimer Liberalen hervor, dass dabei natürlich die Arbeit in den Kommunalparlamenten nicht vergessen werden dürfe. Nur mit konsequenter Arbeit vor Ort in jeder Stadtverordnetenversammlung könne die FDP Anerkennung und Vertrauen bei den Bürgerinnen und Bürgern gewinnen. Dafür brauche es aber zugleich eine FDP im Bund, die Rückenwind erzeuge.
V.l.n.r. : Julius Ulowetz, Martin Hagen, Jörg-Uwe Hahn, Paula Preiß, Jens Jacobi, Elias Shieh, Oliver Stirböck und René Rock.