MdB Peter Heidt trifft Rosbachs Bürgermeister Steffen Maar

FDP vor Ort5. März 2020

Der Wetterauer Bundestagsabgeordnete und FDP-Fraktionsvorsitzende im Kreistag Peter Heidt war mit Rosbachs Stadtverordnetem Hans-Otto Jacobi und dem stellvertretenden FDP-Kreisvorsitzenden  Frei Messow bei Rosbachs Bürgermeister Steffen Maar (parteilos) zu Gast, um sich über die Situation der Stadt Rosbach v. d. Höhe zu informieren.

Maar berichtete den Freien Demokraten von den morgendlichen Problemen der Wetterauer Pendler in der Rosbacher Region auf der Bundesstraße 455 von Friedberg bis zur Autobahn A5 und den Planungen, die B 455 bis zur Autobahn zweispurig zu gestalten. Die Straßeninfrastruktur müsse im Raum Rosbach dringend verbessert werden.

Auch beim ÖPNV einschließlich der Eisenbahn sei die Lage für Bürger der Stadt Rosbach morgens nicht immer einfach. „Oftmals fahren die Bahnen nicht regelmäßig“, so Bürgermeister Maar zu Verspätungen und Zugausfällen. Eine direkte Bahnverbindung nach Frankfurt sei es, was sich die Rosbacher mittelfristig wünschten. Peter Heidt sicherte zu, sich beim Bundesverkehrsminister für einen schnellen Ausbau sowohl der Straße, als auch beim ÖPNV einzusetzen.

In einer wachsenden Stadt wie Rosbach mit ihren Neubaugebieten ist das Thema Kinderbetreuung ein anderes wichtiges Thema. Für diesen Bereich gäbe die Stadt etwa ein Viertel Ihres Haushaltsbudgets aus. Es ziehen viele Familien mit Kindern nach Rosbach und hier könne die Stadt momentan prinzipiell genügend Betreuungsplätze anbieten. Die Städte und Gemeinden sollten jedoch vom Land in diesem Bereich finanziell besser ausgestattet werden, um einerseits den Eltern stärker Kostenfreiheit anbieten zu können und andererseits den kommunalen Haushalt nicht weiter zu belasten.

Maar sprach ergänzend dazu die Schwierigkeiten der Kommunen an, genügend qualifiziertes Betreuungspersonal für die Kinderbetreuung zu gewinnen. Dies ergäbe sich zum einen aus den vom Bund vorgegebenen Änderungen an die Qualifikationen des Betreuungspersonals, zum anderen durch die Arbeitsmarktlage im Rhein-Main-Gebiet. Heidt, selbst Mitglied im Bildungsausschuss des Deutschen Bundestages, betonte wie wichtig frühkindliche Bildung sei, gerade weil es in vielen Elternhäusern hier Defizite gebe. Die Ausbildung der Erzieherinnen und Erzieher müsse flexibler gestaltet werden, hier müsse man in der Bundespolitik neue Wege gehen, so der Bundestagsabgeordnete.

Im weiteren Verlauf des Gesprächs kam abschließend als Besonderheit das Munitionslager der Bundeswehr im Rosbacher Wald zur Sprache, das zu den größten in Deutschland zählt. Auf ca. 320 Hektar lagern dort ungefähr 40.000 Tonnen Munition.