Landtagsvizepräsident Jörg-Uwe Hahn (FDP) tritt mit Blaesing GmbH aus Limeshain in Dialog

FDP vor OrtWirtschaft13. Juni 2019

Im Gespräch v.l.n.r.: Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn, Oliver Herrmann, Yvonne Bläsing

Im Rahmen seiner regelmäßigen Unternehmensbesuche traf der in Bad Vilbel wohnende Hessische Landtagsvizepräsident Jörg-Uwe Hahn (FDP), der auch im Wetterauer Kreistag sitzt, in der vergangenen Woche die Geschäftsführer der Blaesing GmbH mit Unternehmenssitz in Limeshain, Yvonne Bläsing und Oliver Herrmann.

Die Blaesing GmbH, welche sich auf die Herstellung von komplizierten Dreh- und Frästeilen spezialisiert hat, investierte in jüngster Vergangenheit verstärkt in neue Maschinen. Mittlerweile dient sie 35 Mitarbeitern als Arbeitgeber, davon sind sechs Auszubildende.

Das Unternehmen erkannte eine Marktnische und entwickelte sich rasch von einem Kleinstunternehmen zu einem mittelständischen Unternehmen in der Region.

Vor Ort tauschte sich die Geschäftsführung mit dem FDP-Politiker Hahn zum einen über das Unternehmen und dessen Tradition aus, zum anderen über aktuelle und zukünftige Herausforderungen des Unternehmens.

„Es ist für meine politische Arbeit sehr wichtig, den einheimischen Unternehmen zuzuhören und dadurch zu erfahren, was sie bewegt“, so Jörg-Uwe Hahn.

Der Fachkräftemangel betreffe auch das eigene Unternehmen, berichtete die Geschäftsführung der Blaesing GmbH. Die Berufsschule bereite nicht genügend auf die praktische Arbeit speziell in diesem Betrieb vor. Hierfür habe man einen internen Unterricht organisiert, der den Auszubildenden in regelmäßigen Abständen praktische und theoretische Inhalte der Ausbildung vertieft und erweitert. In Zukunft werde es immer schwieriger, geeignete Fachkräfte an das Unternehmen zu binden, so das Unternehmen. Jörg-Uwe Hahn stimmte der Geschäftsführung zu und sagte: „Wir benötigen endlich auch ein Zuwanderungsgesetz.“

Begrüßt wurde von dem FDP Gast die gemeinsame Informationsveranstaltung in der Waldsiedlung, bei der über 150 Jungen Leuten in einer Art Ausbildungsmesse vor Ort die Möglichkeiten aufgezeigt wurde, welche Ausbildung- und Arbeitsmöglichkeiten bestehen.

Auch die duale Ausbildung wie Studium Plus müsse stärker genutzt werden. „Ille ist dafür für mich Vorbild“, so Hahn.

Neben diesen Thematiken sprach man auch über staatliche Subventionen, beispielsweise für energetische, umweltfreundliche Umbaumaßnahmen.