Kreistagssitzung meist unter Ausschluss der Bevölkerung

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FDP/Volt fordert aktive Beteiligung der Pressestelle des Wetteraukreises bei der Öffentlichkeitsarbeit über die Kreistagsarbeit

Auf der Sitzung des Wetterauer Kreistags haben sich die Koalitionsfraktionen von CDU und SPD erneut gegen die Einrichtung eines Livestream über die öffentlichen Sitzungen des Kreisparlaments ausgesprochen. Hauptargument war u.a. die Behauptung, dass die öffentliche Nachvollziehbarkeit der Parlamentsarbeit auch ohne Livestream möglich sei. So sei auch auf die umfangreiche Presseberichte hingewiesen worden.

„Es hat keine Vorberichterstattung gegeben, in der Presse wurde nicht auf die Sitzung des Kreistags konkret hingewiesen, wie soll der einzelne Bürger sich dann überhaupt selbstständig informieren,“ fragt sich der Fraktionsvorsitzende von FDP/Volt Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn. Das liege auch daran, dass die Pressestelle des Wetteraukreises die Arbeit des Parlaments nicht regelmäßig aktiv begleite. Jede Aktion eines hauptamtlichen Kreisbeigeordneten werde regelmäßig aktiv von der Pressestelle kommuniziert und in einer Pressemitteilung der Öffentlichkeit mitgeteilt.
„Deshalb werden wir in der kommenden Sitzung des Kreistags auch anregen, dass die Pressestelle des Wetteraukreises nach der Sommerpause aktiv die Arbeit des Parlaments und seiner Ausschüsse in die Bevölkerung transportiert. Es darf nicht nur die Vermarktung der Politik der CDU und SPD Dezernenten geben, dieses Verfahren ist natürlich auch rechtswidrig,“ so die abschließende Meinung der Fraktion von FDP/Volt