Kreistagsfraktion fordert Schuldezernent zu qualifizierter Stellungnahme auf

BildungKommunalpolitik15. März 2020

„Ab Montag sind alle Schulen in der Wetterau geschlossen. Das unterstützt die FDP im Wetterauer Kreistag, ohne wenn und aber. Gleichzeitig wollen wir aber konkret wissen, wie in den kommenden Wochen, zunächst bis zu Beginn der Osterferien, die Wissensvermittlung und damit die Bildung der Schüler in der Wetterau gewährleistet werden kann“, stellten die schulpolitische Sprecherin Elke Sommermeyer (Rosbach) und die gesundheitspolitische Sprecherin Regine Feyl (Karben) öffentlich fest. Um einen genauen Überblick zu bekommen, aber auch um einen weiteren Anstoß zu geben, haben die Freien Demokraten sieben Fragen zum Thema „E-Learning im Wetteraukreis“ an den Kreisausschuss gerichtet.

Sommermeyer und Feyl wollen grundsätzlich wissen, wie die Bildung der Schüler in der Wetterau an jeder einzelnen staatlichen Schule gewährleistet sei und welche konkreten Vorbereitungen bereits in der Vergangenheit getroffen wurden.

Besondere Bedeutung habe für das nunmehr notwendige E-Learning die Frage der Plattform. Deshalb erwarten die Liberalen konkrete Angaben zu der nunmehr zu nutzenden Plattform. „Hier gibt es enorme Unterschiede in Qualität und in Schnelligkeit“, haben die beiden FDP Fachfrauen angemerkt.

Wurde und werde sichergestellt, dass im Falle von E-Learning jeder Schüler mit den ausreichenden Geräten der Infrastruktur wie PC, Tablet und Internetanschluss ausgestattet sei und reichen die Bandbreiten der Schulen überhaupt aus, sind die zentralen operativen Fragen der FDP-Kreistagsfraktion.

Auch wird das Thema der Betreuung von Schülern angesprochen, deren Eltern kein Home-Office haben bzw. in Berufen arbeiten, die versorgungsrelevant sind wie Ärzte, Krankenschwestern, Feuerwehr und Polizei.

Abschließend möchte die FDP Kreistagsfraktion auch wissen, ob dem Kreis Informationen vorliegen, wie das Krisenmanagement bei den Privatschulen aussieht.

„Wir haben in den vergangenen Tagen zahlreiche Informationen erhalten, die bisher vom Wetteraukreis genutzte Plattform lasse Schwierigkeiten in der Qualität erwarten, und der fehlende Ausbau von fähigen Internetanschlüssen könne einem Erfolg im Wege stehen. Eigentlich fragen wir nur Selbstverständlichkeiten ab! Und von den Privatschulen können die staatlichen vielleicht den einen und anderen schnellen positiven Hinweis erhalten“, so Feyl und Sommermeyer abschließend