Kleinod Propstei Konradsdorf

FDP vor OrtKulturWirtschaft8. Mai 2019

Kleinod Propstei Konradsdorf zum attraktiven Kultur- und Tourismuspunkt herausarbeiten

FDP regt sehr enge Abstimmung zwischen den zahlreichen Beteiligten an

„Die Propstei Konradsdorf ist ein geschichtliches Juwel, dies muss in enger Zusammenarbeit aller Betroffenen nicht nur Instandgesetz werden, sondern mit einem auch touristischen Gesamtkonzept aufgewertet werden,“ ist das Fazit der heimischen FDP Politiker Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn (Bad Vilbel) und Peter Heidt (Bad Nauheim). Vor Ort könnten sich die beiden Kreistagsabgeordneten ein Bild darüber machen, dass nicht nur die hessische Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten, sondern auch die hessische Domänenverwaltung als Eigentümerin des landwirtschaftlichen Betriebs, aber natürlich auch die Familie Keller als Pächter und der Wetteraukreis sich in Planung und Umsetzungen immer wieder eng abstimmen müssen.

„Der Wetteraukreis ist nicht nur Schulträger der unmittelbar benachbarten Gesamtschule, der muss sich auch um die Verkehrssituation kümmern, und zwar nicht nur für den Autoverkehr. Fahrrad- und Fußwege sind nicht genügend und sicher für die Nutzer vorhanden,“ stellte Heidt, Vorsitzender der FDP Kreistagsfraktion, vor Ort fest.

Auch sind die wirtschaftlichen Interessen der Pächterfamilie Keller zu beachten. Immerhin sei der Hof durch die Straße hoch zur Schule getrennt, aber die Landwirtschaft und auch der Hofladen können zur Steigerung der Attraktivität beitragen.

Gemeinsam mit seinem fachlich zuständigen Fraktionskollegen Dr. Stefan Naas hat Hahn bereits einen umfangreichen Fragenkatalog im hessischen Landtag zu Instandsetzung der romanischen Klosterkirche des ehemaligen Prämonstratenserinnen  Klosters Konradsdorf eingebracht. Dabei spielt für die Freien Demokraten im Landtag eine besondere Bedeutung, welche Konzeptionen hinsichtlich der touristischen, aber auch landesgeschichtlichen Nutzung und Präsentation der romanischen Klosterkirche gemeinsam mit dem gesamten Ensemble von der Landesregierung vorgelegt werden können.

„Wir Liberale können uns gut vorstellen, dass die Klosterkirche Konradsdorf neben dem Keltenmuseum auf dem Glauberg eine besondere Attraktion für den Tourismus und die wirtschaftliche Entwicklung des Ostkreises darstellt,“ fasst der liberale Gemeindevorstand Claus Pfeffer aus Altenstadt die Erwartungen der FDP Wetterau zusammen.

V.l.n.r. Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn, Pächter Keller, Claus Pfeiffer und Peter Heidt