Karben lässt Bad Vilbel (nicht) Baden gehen

KommunalpolitikSozialpolitik4. Juni 2018

FDP beider Städte begrüssen Einigung

Die beiden Fraktionssprecher der FDP in Bad Vilbel Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn und in Karben Oliver Feyl haben die Vereinbarung der beiden Städte in der südlichen Wetterau sehr begrüsst, das Karbener Hallenbad den Vilbeler Grundschülern und den Vereinen nach Schliessung des Vilbeler Hallenbades zur Verfügung zu stellen. „Das ist ein wichtiges Zeichen nicht nur für die Betroffenen. Hoffentlich beginnt jetzt eine Zeit viel engerer und abgestimmter Zusammenarbeit der beiden Kommunen,“ so die beiden Liberalen in einer gemeinsamen Erklärung vom Wochenende.

„Natürlich sind die Wochenend Abende bestimmt für manche eine neue Zeit, um die Übungszeiten durchzuführen. Aber jetzt besteht für alle Vereine in Bad Vilbel Planungssicherheit. Und bald bekommmen wir dann in Bad Vilbel auch wieder ein neues und modernes Hallenbad,“ so Hahn weiter.

Die FDP in Karben und Bad Vilbel wollen jetzt mit dazu beitragen, dass auch auf Ebene der eigenen Einrichtungen, auch in den Behörden die Zusammenarbeit erheblich ausgebaut wird. „Wir werden dann effektiver, wir werden für unsere Bürger besser und schneller. Man muss wirklich nicht fast jedes Angebot doppelt vorhalten,“ ist der Vorschlag von Feyl und Hahn.

Interkommunal arbeiten Karben und Bad Vilbel bereits im Bereich des Ordnungsamtes und des Standesamtes zusammen.

Vielleicht würden die beiden Städte auch in absehbarer Zeit fusionieren müssen. „Wenn schwarzgrün in Wiesbaden weiter der Stadt Karben verweigert, Mittelzentrum zu werden und damit auch grössere Finanzmittel zu erhalten, sollte ernsthaft über die Fusion nachgedacht werden. Und schon hätten wir in der südlichen Wetterau eine kreisfreie Stadt mit ca. 60000 Einwohnern, und einen Oberbürgermeister wie in Bad Homburg oder Hanau,“spekuliert der heimische MdL Hahn.