Hahn freut sich über gelebte interkommunale Zusammenarbeit Glauburgs

Kommunalpolitik9. Dezember 2019

Hahn: Leistungsfähige und effiziente Verwaltungen sind zentraler Baustein einer lebenswerten und wirtschaftsfreundlichen Region

Der hessische Landtagsvizepräsident und Kreistagsabgeordnete Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn (FDP) war im Glauburger Rathaus zu Besuch, um mit Bürgermeister Carsten Krätschmer (SPD) und mit dem Ersten Beigeordneten Alfred Schäfer (FWG) über die interkommunale Zusammenarbeit Glauburgs zu sprechen.

Hintergrund ist eine neue Studie des Hessischen Rechnungshofes, die zu dem Ergebnis kommt, dass Kommunen mit weniger als 8.000 Einwohnern künftig nicht mehr alleine überlebensfähig seien. Glauburg, mit rund 3.000 Einwohnern, ist von dem Ergebnis der Studie unmittelbar betroffen.

„Wir haben hier ein Vorzeigeprojekt. Die Gemeinden Ranstadt und Glauburg betreiben engste interkommunale Zusammenarbeit“, berichtete Bürgermeister Krätschmer dem Liberalen Hahn. Die Gemeindevorstände würden interkommunal tagen, Beschlüsse würden gemeinsam gefasst, Mitarbeiter würden zum Teil für beide Kommunen arbeiten, um Synergie- und Kosteneinspareffekte zu erzielen. Dass in naher Zukunft die Zusammenlegung der Telefonzentralen geplant sei, sieht Krätschmer als weiteren Meilenstein in der Zusammenarbeit an.

Der Bürgermeister berichtete weiter, dass es mittelfristig das Ziel sei, einen Gemeindeverwaltungsverband zu gründen. Hierfür sei eine Machbarkeitsstudie beauftragt worden. Wichtig sei es ihm, dass die Zusammenarbeit auch künftig sowohl von den Bürgerinnen und Bürgern als auch von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern getragen wird.

Der ehemalige FDP-Justizminister Hahn lobte bei seinem Gespräch die interkommunale Zusammenarbeit: „Glauburg hat sich schon sehr gut für die künftigen Herausforderungen rund um die Überlebensfähigkeit von kleineren Kommunen aufgestellt. Ich begrüße es, dass man hier aus der Eigeninitiative heraus und auf freiwilliger Basis schon Möglichkeiten gefunden hat, interkommunal zusammenzuarbeiten und dies künftig fortführen und ausbauen möchte. Leistungsfähige und effiziente Verwaltungen sind für uns Freie Demokraten ein zentraler Baustein einer lebenswerten und wirtschaftsfreundlichen Region.“