Forderung nach mehr Unterstützung für christlich-jüdische Zusammenarbeit

Kommunalwahl10. Januar 2020

Hahn und Heidt: Wir Freie Demokraten sind fest entschlossen, sowohl die Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit als auch die jüdischen Gemeinden zu unterstützen.

Die Wetterauer Freie Demokraten fordern eine größere Unterstützung der jüdischen Gemeinde Bad Nauheim und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Wetterau e.V. (Gcjz). Letztere leistet unter anderem Arbeit gegen den immer mehr aufkommenden Antisemitismus. Vorausgegangen war ein Besuch des hessischen FDP Landtagsvizepräsidenten und Kreistagsabgeordneten Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn gemeinsam mit dem Fraktionschef im Kreistag und Bundestagsabgeordneten Peter Heidt bei der jüdischen Gemeinde Bad Nauheim zusammen mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Wetterau e.V.. In dem Gespräch mit dem Gemeindevorsitzenden Manfred de Vries und der Britta Weber für die GcjZ Wetterau wurde deutlich, dass für eine Fortsetzung und Intensivierung der Arbeit der Gcjz eine weitreichendere Förderung notwendig ist. Auch die Bad Nauheimer jüdische Gemeinde ist dringend auf eine weitere Unterstützung angewiesen.

Aus diesem Grund reichte der ehemalige Justizminister Hahn sowohl im Wetterauer Kreistag als auch im hessischen Landtag jeweils parlamentarische Initiativen ein. Er fragt unter anderem in einer Anfrage an die Kreisspitze, wie der Wetteraukreis die Zusammenarbeit mit der jüdischen Gemeinde Bad Nauheim bewertet und inwiefern sich der Landkreis in der Verpflichtung sieht, sowohl die jüdische Gemeinde als auch die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit materiell und immateriell zu unterstützen. Zudem bittet Hahn die Kreisspitze, die finanzielle Förderung der vergangenen Jahre an beide Institutionen offenzulegen und fragt, ob für die Zukunft eine weitere finanzielle Unterstützung geplant seien.

„Wir fordern sowohl von der Landesregierung als auch von der Kreisspitze eine bessere Unterstützung der jüdischen Gemeinden und der Gesellschaften für christlich-jüdischen Zusammenarbeit. Wir Freie Demokraten sind fest entschlossen, sowohl die Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit als auch die jüdischen Gemeinden zu unterstützen. Sorgen wir dafür, dass künftig kein Mensch mehr Angst haben muss, wegen seiner Religion ins Fadenkreuz zu geraten. Nicht nur hierfür leisten sowohl die jüdischen Gemeinden als auch die Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit wichtige Arbeit.“, so der hessische Landtagsvizepräsident Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn aus Bad Vilbel und der MdB Peter Heidt aus Bad Nauheim.