FDP Wetterau besucht Bad Vilbeler Georg-Büchner-Gymnasium

BildungFDP vor Ort28. Juni 2019

Hahn: Gemeinsame Kräfte nutzen, um schnellere Digitalisierung in der Schule herbeizuführen

Gemeinsam mit dem stellvertretenden FDP-Kreisvorsitzenden Frei Messow, dem FDP-Ortsverbandvorsitzenden und Stadtverordneten Thomas Reimann sowie dem stellvertretenden Ortsverbandsvorsitzenden Erich Schleßmann besuchte der Wetterauer FDP-Landtagsabgeordnete Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn das Georg-Büchner-Gymnasium (GBG) in Bad Vilbel.

Der erst Anfang des Jahres in das neue Amt eingeführte Schulleiter des Gymnasiums Carsten Treber berichtete den Liberalen von den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen der Schule. In den Vordergrund hob er hierbei die dringend benötigte Aula. Diese solle künftig vielfältig, beispielsweise für (Theater-)Aufführungen, Schulkonzerte, Konferenzen oder ähnliches genutzt werden, doch der Baustart ist noch nicht absehbar, das Bauprojekt verläuft schleppend.

Hahn, der neben seinem Landtagsmandat auch im Wetterauer Kreistag sitzt, sicherte seine Unterstützung für das Bauprojekt zu und sagte: „Für die DNA des Georg-Büchner-Gymnasiums ist die Aula enorm wichtig.“

Auch verdeutlichte Treber, dass das GBG unter baulichen Mängeln leide. Das Flachdach aus den 60er Jahren sei undicht, deswegen käme es immer wieder zu Wasserschäden.

Die Toilettenanlage sei, wie in vielen anderen Schulen, auch am hiesigen Gymnasium ein Problemfeld: „Hier kommt es aufgrund der veralteten Anlagen immer wieder zu Geruchsentwicklungen“, so Schulleiter Treber.

Neben den Herausforderungen gibt es am Georg-Büchner-Gymnasium jedoch auch positive Entwicklungen. Der Schulleiter berichtete, dass die Personalsituation keinen Grund zur Sorge bereite. „Über die Unterrichtsversorgung kann ich nicht klagen, auch für das nächste Schuljahr ist das GBG gut aufgestellt“, so der Schulleiter. Er führte ebenso aus, dass das Gymnasium, das zur Zeit rund 1300 Schüler betreut, aufgrund des Bevölkerungszuwachses in Bad Vilbel perspektivisch auch in Zukunft an Schüler dazugewinne.

Deshalb wurden jüngst Räumlichkeiten im benachbarten Berufsförderungswerk angemietet, welche ab dem kommenden Schuljahr für Unterricht der Oberstufe genutzt werden sollen.

Besonders stolz ist der Schulleiter auf den neu gestalteten Schulhof, der den Schulalltag deutlich aufgewertet hat.

Bei der Aussage, dass eine schnelle Digitalisierung in der Schule eine Herausforderung sei, war man sich einig. Der Schulleiter Carsten Treber schilderte, dass sich die Schule um weitere Digitalisierung bemühe. Beispielsweise sei geplant, weitere Unterrichtsräume mit Dokumentenkameras ausgestattet werden. Hiermit können Schüler beispielsweise selbst erstellte Grafiken leicht an die Wand projizieren und damit den Unterricht voranbringen. Auch sei im Gespräch, die Schule mit WLAN auszustatten. Hierdurch könnten sowohl Lehrer als auch Schüler den Unterricht effektiver vor- und nachbereiten. Um dies realisieren zu können, seien jedoch zunächst noch diverse Hürden, beispielsweise Sicherheitsvorkehrungen, zu meistern.

Für den FDP Politiker ist es wichtig, sich mit anderen Schulen, so natürlich auch mit der ESRM, die technisch schon viel weiter ist, über deren Erfahrungen auszutauschen und neue Ideen mitzunehmen, so Hahn weiter.

 

Foto v.l.n.r.:

Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn, Frei Messow, Thomas Reimann, Erich Schleßmann, Carsten Treber