FDP -Wahlprogramm zur Kreistagswahl „Sympathische Heimat – unsere Wetterau“
„Die Wetterau steht vor einem entscheidenden Jahrzehnt. Wachstum, Digitalisierung, Mobilität und neue Erwartungen an Lebensqualität verändern unseren Landkreis in einem Tempo, das kluge Planung, entschlossene Investitionen und vor allem eine klare Liberale Handschrift verlangt. Bürger und Betriebe können sich nur entfalten, wenn die öffentliche Hand lediglich ordnet statt zu überregulieren und Freiräume schafft statt zu bremen,“ fasste der Kreisvorsitzende der FDP Jens Jacobi (Rosbach) das Grundverständnis der heimischen Liberalen bei der Vorstellung des Kreiswahlprogramms zusammen.
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> „Wir Freie Demokraten wollen die Zukunftschancen unseres Kreises offen, mutig und freiheitlich nutzen. Die Regionalplanung eröffnet der Wetterau ein enormes Entwicklungspotenzial. Bis zu 20.000 neue Bewohner werden in unsere symphatische Wetterau kommen, dafür brauchen wir ausreichend Bauland und Gewerbeflächen, verlässliche und schlank organisierte Behörden sowie gezielte Investitionen in Kitas und Schulen,“ ergänzte der Vorsitzende der FDP Kreistagsfraktion und Spitzenkandidat der Liberalen in der Wetterau Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn aus Bad Vilbel.
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> Die Freien Demokraten setzen deshalb einen Schwerpunkt auf Mobilität, die unabhängig, klimafreundlich und freiheitssichernd ist, einen ÖPNV, der kundenfreundlich ist und eine Digitale Infrastruktur, die auch bei der letzten Milchkanne ankommt.
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> Andrea Rahn-Farr als zweite Spitzenkandidatin der FDP Wetterau beschreibt die Vision der Liberalen: „Unsere Wetterau 2035 soll ein moderner, lebenswerter und sympathischer Landkreis sei, wirtschaftlich erfolgreich, chancenstark gleichermaßen für Bewohner wie für heimische Betriebe, vom Handwerker über Produzierendes Gewerbe bis hin zu heimatlichen Landwirtschaft, und die getragen wird von freiheitlichen Lösungen, die Zusammenarbeit und ernsthafte Eigenverantwortung stärken,“ so die Büdingerin weiter, die auch Vizepräsidentin des Hessischen Bauernverbands ist.
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> „Konkret sprechen sich die Liberalen für eine Innenstadtoffensive, ein gezielteres Standortmarketing mit Verknüpfung bis hin zum Tourismus, aber auch eine neue Gründerzeit gemeinsam mit den Hochschulen, Co-Working Angeboten und Gründerzentren bis hin zum ‚Wetterau Valley aus. Dazu müsse eine klare Haushaltsdisziplin ohne Symbolpolitik bei verbindlicher Konsolidierung und eine Konzentration auf die Kernaufgaben mit einer schlanken Kreisspitze, bestehende aus dem Landrat und einem einzigen Hauptamtlichen Kreisbeigeordneten gehören,“ so der Unternehmer Jochen Ruths, der für die Liberalen nicht nur im Kreis, sondern auch in Bad Nauheim antritt und als Vizepräsident der IHK Gießen-Friedberg die Probleme in der Wetterau gut kennt.
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> Besonderen Schwerpunkt lege die FDP auf den Ausbau der Schulen. „Die Schulen müssen gezielt modernisiert und alle mit digitalen Angeboten ausgestattet werden, ein IT Hausmeister kann die Lehrkräfte fachlich fundiert unterstützen, wir möchten erheblich mehr Eigenverantwortung einer jeden Schule bei erheblicher Reduzierung der Bürokratie,“ fasste die weitere Kandidatin Julia Raab (Wölfersheim) ihre Vorschläge im Bildungsbereich zusammen.
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> Für den stellvertretenden FDP Fraktionschef Peter Heidt kommt es in den kommenden Jahren auch auf eine gezielte Konzentration auf Angebote im Gesundheitsbereich an. „Mit dem Dreieck der Kneipp Orte Bad Vilbel, Bad Nauheim und Bad Salzhausen haben wir ein starkes Bein, mit den Reha- und Gesundheitseinrichtungen des GZW und der zahlreichen Privaten können wir auf eine gute Infrastruktur aufbauen, jetzt müssen wir uns auch verstärkt durch ein Ausbildungszentrum wenn möglich im Sprudelhof um die dringend notwendigen Pflegeberufe kümmern,“ so Heidt mit konkreten Ideen.
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> Abschließend wies der Büdinger Wolfgang Patzak, seit über einem Jahrzehnt ehrenamtlicher Kreisbeigeordneter im Landratsamt darauf hin, dass die FDP einen schlanke Verwaltung wieder einfordere. „Wir Liberale haben früher Ehrenamtlich große Dezernate geführt, heute brauche die CDU-SPD Koalition zu viele hauptamtlich bezahlte eMenschen,“ ist die Überzeugung der Freien Demokraten.