FDP bei ASB in Niddatal
FDP Wetterau im Austausch mit dem ASB Rettungsdienst: Einsatzbereitschaft verdient volle Unterstützung
Ilbenstadt – Die FDP Wetterau war am Standort Ilbenstadt zu Gast beim ASB Rettungsdienst und führte ein ausführliches Gespräch mit Geschäftsführer Leif Niklas Wulf. An dem Termin nahmen Dr. h. c. Jörg-Uwe Hahn, Staatsminister a. D., sowie Leo Jung von der FDP Butzbach, teil.
Der ASB ist in der Wetterau hervorragend vernetzt und arbeitet eng mit weiteren Rettungsdiensten zusammen. Die gegenseitige Unterstützung funktioniere gut und helfe, personelle Engpässe auszugleichen. Das Gebäude am Standort Ilbenstadt ist genau ein Jahr alt und stellt einen wichtigen Modernisierungsschritt der ASB Aktivitäten im Wetteraukreis dar.
Besonders beeindruckt zeigte sich die FDP Wetterau von der Schnelligkeit der Abläufe.Während des Gesprächs wurde der RTW alarmiert. Zwischen Eingang des Alarms und Abfahrt vergehen maximal eine Minute. Diese hohe Einsatzbereitschaft sei Ausdruck eingespielter Teams und klarer Strukturen. ASB Mittelhessen Geschäftsführer Leif Niklas Wulf fährt selbst regelmäßig Schichten im Rettungsdienst und bleibt damit bewusst nah an der Praxis.
Dr. h. c. Jörg-Uwe Hahn betonte: „Der Rettungsdienst ist ein zentraler Bestandteil unserer Daseinsvorsorge. Die Bürgerinnen und Bürger der Wetterau müssen sich auf professionelle und hoch engagierte Einsatzkräfte verlassen. Dafür gebührt allen Helferinnen und Helfern, nicht nur des ASB, sondern auch des DRK, der Malteser und der Johanniter unser ausdrücklicher Dank. Die FDP Wetterau wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass der Rettungsdienst verlässliche und starke Rahmenbedingungen erhält.“
Leo Jung ergänzte: „Der direkte Austausch zeigt, wie viel Verantwortung und Einsatz hinter jedem Notruf stehen. Diese Arbeit verdient höchste Anerkennung und politische Unterstützung.“
Der Frauenanteil im Rettungsdienst steigt deutlich, moderne technische Ausstattung erleichtert die Arbeit und senkt Hürden für junge Menschen, den Beruf zu ergreifen. Gleichzeitig bleibt die Nachwuchsgewinnung eine Herausforderung. Umso wichtiger sei es, Attraktivität und Wertschätzung dieses Berufsfeldes weiter zu stärken, so Wulf.
Neben dem operativen Einsatz engagiert sich der ASB auch sozial, etwa durch Projekte für Rentner, Schülerinnen und Schüler sowie kranke Menschen. Darüber hinaus betreibt der ASB eigene Schulen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung zukünftiger Fachkräfte. Die Zusammenarbeit mit dem Wetteraukreis beschreibt Wulf als konstruktiv und sehr positiv.
Ein weiteres Anliegen war die Sensibilisierung im Straßenverkehr. Während die große Mehrheit der Verkehrsteilnehmer vorbildlich reagiert, können einzelne Verzögerungen im Ernstfall entscheidend sein. Hier sei weiterhin Aufmerksamkeit gefragt. Die Rettungskräfte und die Liberalen appellieren daher an alle Verkehrsteilnehmer, achtsam und rücksichtsvoll zu handeln, damit im Ernstfall jede Sekunde zählt.
Die FDP Wetterau zeigte sich dankbar für den offenen Austausch und den täglichen Einsatz der Rettungskräfte. Ein leistungsfähiger Rettungsdienst bedeutet Sicherheit für die Menschen im Kreis. „Wir haben in der Wetterau eine moderne Leitstelle, natürlich müssen wir uns hessenweit fragen, ob eine Zentralisierung wie in Schleswig-Holstein noch effektiver ist,“ so der Wetterauer FDP Spitzenkandidat Hahn.
V.l.n.r. Leo Jung, Jörg-Uwe Hahn und Niklas Wulf