DRK Bad Vilbel: Landtagsvizepräsident Hahn wünscht sich gemeinsame Lösung

FDP vor Ort25. November 2019

Hahn: Wir müssen gemeinsam an einer Lösung arbeiten, um dem DRK in Bad Vilbel wieder Räumlichkeiten zu schaffen

Der Landtagsvizepräsident Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn, der für die Freien Demokraten auch in der Bad Vilbeler Stadtverordnetenversammlung und im Wetterauer Kreistag sitzt, informierte sich bei einem Gespräch mit dem DRK Bad Vilbel über deren derzeitige Situation.

Der DRK-Ortsvereinsvorsitzender Karlheinz Weinert, die Bereitschaftsleiterin Silke Zuschlag und der Jugendgruppenleiter Marcel Zuschlag berichteten über die Umstände innerhalb des Ortsvereines.

„Unter den jetzigen Umständen macht es einfach keinen Spaß, wir verlieren viele Aktive“, fand Silke Zuschlag klare Worte für die derzeitige Situation der Rotkreuzler in der Quellenstadt und deutete die Raumproblematik an. Nachdem das DRK-Haus in der Friedrich-Ebert-Straße in die Jahre gekommen und eine Weiternutzung nicht mehr möglich war, wurde dieses zurück in städtische Hand gegeben. Seitdem ist der Ortsverband über die ganze Stadt verteilt. Während im ehemaligen DRK-Haus noch einige Lagerräume genutzt werden, finden Veranstaltungen wie das Jugendgruppentreffen im Marktpavillon in der Heinrich-Heine-Straße statt. Der eigene Kleiderladen befindet sich in der Landgrabenstraße und weitere Lagermöglichkeiten befinden sich in der Friedberger Straße in Form von angemieteten Garagen. Die Verantwortlichen zeigen sich unzufrieden: „Wir fühlen uns nirgendwo richtig zu Hause, ein Neubau eines Domizils ist unumgänglich“.

Um dies ermöglichen zu können, benötigen die Rotkreuzler ein geeignetes Grundstück und finanzielle Unterstützung. Die Suche nach einem geeigneten Grundstück läuft, die Stadt hat bereits Hilfe signalisiert. „Es wäre schön, wenn in fünf Jahre die Pläne für einen Neubau endlich umgesetzt sind“, blickte der Vorsitzender Weinert in die Zukunft.

Der FDP-Politiker Hahn sagte bei seinem Besuch: „Trotz widriger Umstände leisten die Quellenstadt-Rotkreuzler hervorragende und unverzichtbare Arbeit. Gemeinsam müssen wir nun an einer, vielleicht auch unkonventionellen, Lösung arbeiten, um dem DRK in Bad Vilbel wieder geeignetere Räumlichkeiten zu schaffen. So müsse man für die Feuerwehr in der Kernstadt nach voller Besiedelung des Quellenparks ja auch ein neues Gebäude finden. Vielleicht ein gemeinsames Zentrum der FW und des DRK Bad Vilbel?  Klar ist aber auch, dass dies keine leichte Aufgabe werden wird.“