Aus für Kunst im Kreisverkehr in Glauburg?

21.04.2023

Hahn: „Wir Liberale sind gespannt, ob die Kunst am Glauburger Kreisel Zukunft hat“

In einigen Kreisverkehren sind im Innenbereich Kunstwerke platziert, manchmal wird auch auf eine Sehenswürdigkeit in der Nähe hingewiesen. So ist beispielsweise in der Nähe des Keltenmuseums in einem Kreisel im Zuge der L 3191 ein Hinweis auf das Museum platziert. Nunmehr wurde in unmittelbarer Nähe im Zuge der L 3189 und der K 232 bei Altenstadt/Oberau ein neuer Kreisverkehr eingerichtet und die anliegenden Bürger haben einen gemeinschaftlichen Vorschlag zur Nutzung des Innenraums vorgelegt. Diesen habe Hessen Mobil abgelehnt.

Diesen Sachverhalt machte der heimische FDP-Landtagsvizepräsident Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn gemeinsam mit dem verkehrspolitischen Sprecher und FDP-Spitzenkandidaten zur Landtagswahl Dr. Stefan Naas zum Thema im Hessischen Landtag. Mittels einer Kleinen Anfrage befragten die beiden liberalen Landtagsabgeordneten die Landesregierung um den zuständigen Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) zu der Nutzung von Kreisverkehr-Innenräumen.

Wie aus der nun vorliegenden Antwort hervorgeht, gilt aus Verkehrssicherheitsgründen, dass keine Hindernisse auf Kreisinseln angeordnet werden dürfen. Vor diesem Hintergrund sind Kreisinseln an Kreisverkehrsplätzen im Außerortsbereich und im Ortsrandbereich grundsätzlich so zu gestalten, dass auf ihrer gesamten Fläche keine starren Hindernisse angeordnet werden, die bei einem Anprall durch Kraftfahrzeuge zu schwerwiegenden Unfallfolgen führen können.

Innenflächen, die vor der Einführung der entsprechenden Richtlinien für die Anlage von Landstraßen im Jahr 2013 angelegt wurden, erfüllten laut Al-Wazir heute teilweise nicht die Anforderungen des aktuellen Regelwerks. Sofern bei Kreisverkehrsplätzen, die vor Inkrafttreten der Richtlinie angelegt wurden, Auffälligkeiten festgestellt würden, werden diese im Rahmen der turnusmäßig stattfindenden Verkehrsschauen von Polizei, Straßenbau- und Straßenverkehrsbehörden einzelfallbezogen analysiert und gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen veranlasst.

Die hessenweiten Kosten eventueller Umbau- oder Anpassungsmaßnahmen müssten zu gegebener Zeit für jede Maßnahme individuell ermittelt werden und könnten daher derzeit nicht pauschal benannt werden.

„Wir Liberale sind gespannt, ob die Kunst am Glauburger Kreisel Zukunft hat; Einzelfallentscheidungen sind sicherlich sinnvoll. Am Pannenkreisel in Altenstadt jedenfalls sollte ein Kunstprojekt den unübersichtlichen Kreisverkehr sichtbarer machen.  Dies ist laut den Ausführungen Al-Wazirs nicht möglich“, macht FDP-Politiker Hahn deutlich.

Aus für Kunst im Kreisverkehr in Glauburg?

Hahn: „Wir Liberale sind gespannt, ob die Kunst am Glauburger Kreisel Zukunft hat“

In einigen Kreisverkehren sind im Innenbereich Kunstwerke platziert, manchmal wird auch auf eine Sehenswürdigkeit in der Nähe hingewiesen. So ist beispielsweise in der Nähe des Keltenmuseums in einem Kreisel im Zuge der L 3191 ein Hinweis auf das Museum platziert. Nunmehr wurde in unmittelbarer Nähe im Zuge der L 3189 und der K 232 bei Altenstadt/Oberau ein neuer Kreisverkehr eingerichtet und die anliegenden Bürger haben einen gemeinschaftlichen Vorschlag zur Nutzung des Innenraums vorgelegt. Diesen habe Hessen Mobil abgelehnt.

Diesen Sachverhalt machte der heimische FDP-Landtagsvizepräsident Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn gemeinsam mit dem verkehrspolitischen Sprecher und FDP-Spitzenkandidaten zur Landtagswahl Dr. Stefan Naas zum Thema im Hessischen Landtag. Mittels einer Kleinen Anfrage befragten die beiden liberalen Landtagsabgeordneten die Landesregierung um den zuständigen Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) zu der Nutzung von Kreisverkehr-Innenräumen.

Wie aus der nun vorliegenden Antwort hervorgeht, gilt aus Verkehrssicherheitsgründen, dass keine Hindernisse auf Kreisinseln angeordnet werden dürfen. Vor diesem Hintergrund sind Kreisinseln an Kreisverkehrsplätzen im Außerortsbereich und im Ortsrandbereich grundsätzlich so zu gestalten, dass auf ihrer gesamten Fläche keine starren Hindernisse angeordnet werden, die bei einem Anprall durch Kraftfahrzeuge zu schwerwiegenden Unfallfolgen führen können.

Innenflächen, die vor der Einführung der entsprechenden Richtlinien für die Anlage von Landstraßen im Jahr 2013 angelegt wurden, erfüllten laut Al-Wazir heute teilweise nicht die Anforderungen des aktuellen Regelwerks. Sofern bei Kreisverkehrsplätzen, die vor Inkrafttreten der Richtlinie angelegt wurden, Auffälligkeiten festgestellt würden, werden diese im Rahmen der turnusmäßig stattfindenden Verkehrsschauen von Polizei, Straßenbau- und Straßenverkehrsbehörden einzelfallbezogen analysiert und gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen veranlasst.

Die hessenweiten Kosten eventueller Umbau- oder Anpassungsmaßnahmen müssten zu gegebener Zeit für jede Maßnahme individuell ermittelt werden und könnten daher derzeit nicht pauschal benannt werden.

„Wir Liberale sind gespannt, ob die Kunst am Glauburger Kreisel Zukunft hat; Einzelfallentscheidungen sind sicherlich sinnvoll. Am Pannenkreisel in Altenstadt jedenfalls sollte ein Kunstprojekt den unübersichtlichen Kreisverkehr sichtbarer machen.  Dies ist laut den Ausführungen Al-Wazirs nicht möglich“, macht FDP-Politiker Hahn deutlich.