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„Frauen-Notruf Wetterau e.V erweitert das Angebot!“

Frauen-Notruf Wetterau e.V erweitert das Angebot!“

Zwei Mitglieder der Kreistagsfraktion von FDP/Volt haben sich nach einem Besuch beim Frauennotruf in Nidda sehr beeindruckt von der Einrichtung und ihren Protagonistinnen gezeigt. „An dem Konzept seit der Gründung im Jahre 1988 hat sich grundlegend nichts geändert: Die Beratungsstelle bietet individuelle  Hilfe für von Gewalt betroffenen Frauen. Auch anonym, können Frauen hier Rat und konkrete Unterstützung bekommen. Dem gesellschaftlichen Wandel entsprechend werden Ansprache und Leistung stetig weiterentwickelt. Auch als Folge der Pandemie kamen die von Gewalterfahrung betroffenen Kinder in den Fokus. Leider ist das Thema Kindeswohlgefährdung in den vergangenen Jahren intensiv dazugekommen, es spiegelt leider auch den Zustand von Teilen in der Wetterauer Gesellschaft,“ so die beiden Volt Kommunalpolitikerinnen Verena Maienschein und Anna Preis für die gesamte FDP/Volt Kreistagsfraktion.

Die Leiterin Stragies stellte den Kommunalpolitikerinnen das neue Projekt ‚Pepper‘ vor. Am 25.8. werde die Beratungsstelle neue Räume für die Kinder- und Jugendberatung bei häuslicher Gewalt eröffnen. „Das sind sehr schöne helle und stilvolle Räumlichkeiten, die eine Atmosphäre des Wohlfühlens schaffen. Das gesamte Projekt werde vin der Fernsehlotterie zu 80 Prozent für drei Jahre finanziert,“ so Maienschein und Preis nach ihrem Besuch in Nidda.

Natürlich würden sich die Initiatoren eine von der Politik eine verlässliche finanzielle Begleitung wünschen. Da die gesellschaftlichen Folgekosten bei häuslicher Gewalt sehr hoch seien, möchte man den Weg der Prävention gehen. Das sei auch wichtig, da zahlreiche Gewalttäter diese in ihrer Kindheit selbst erfahren mussten.

Der Wetteraukreis unterstütze, so die Vertreterinnen des Frauennotrufs, Workshops für heimische Schulen. 10 Workshops würden sogar kostenlos angeboten, ansonsten könne man diese für 330 Euro einkaufen. „Die ist ein tolles Programm gerade für 8. Klassen,“ beschrieb die Leiterin ihr Angebot.   Leider könne man aber nicht grenzenlos ausbauen, dafür fehle schlicht das Geld für ausgebildete Personal.  Gerne können sich interessierte Schulen beim Verein melden!



Abschliessend warben die Vertreterinnen der FDP/Volt Kreistagsfraktion für zusätzliche ehrenamtliche Unterstützung. Gerade auch im Bereich der Dolmetscher sei ein grösserer Bedarf vorhanden.